Vita


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Die gebürtige Bremerin ist nach ihrer Assistenzzeit in Hamburg, Paris und München seit 1993 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Sie arbeitete u.a. in Österreich beim Steirischen Herbst in Graz und am Landestheater Linz, in der Schweiz am Theater Basel, dem Stadttheater Bern, sowie dem Luzerner Theater. In Deutschland, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Aalto-Theater Essen, an der Oper Halle, an der Staatsoper Hannover, am Theater Freiburg, am Theater Bremen, dem Theater Oberhausen, sowie an der Komischen Oper Berlin, dem Nationaltheater Mannheim und der Semperoper Dresden.

Mit dem Regisseur Frank Hilbrich und dem Bühnenbildner Volker Thiele verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Daraus entstanden u.a. Richard Wagners "Parsifal", Mozarts "Cosi fan tutte", Verdis "Otello", Rossinis "Le Comte Ory", Künnekes "Der Vetter aus Dingsda", Brittens "The Turn of the Screw" am Theater Bremen, von 2006 bis 2010, Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" am Theater Freiburg, Aubers "Das bronzene Pferd" an der Komischen Oper Berlin, Schostakowitchs "Lady Macbeth von Mzensk" an der Staatsoper Hannover, sowie Berlioz' "Le Damnation de Faust" am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Es folgten Richard Wagners "Parsifal" und Emmerich Kálmáns "Die Czárdásfürstin" am Theater Freiburg, Brittens "The Turn of the Screw" am Nationaltheater Mannheim, sowie Ernst Kreneks "Jonny spielt auf" am Deutschen Nationaltheater Weimar. An der Semperoper Dresden debütierte das Team 2014 mit "Das schlaue Füchslein" von Leoš Janáček. Es folgten "Caligula" von Detlev Glanert, sowie „La forza del destino" an der Staatsoper Hannover und „Die Bassariden“ von Hans Werner Henze am Nationaltheater Mannheim. Ihre jüngste gemeinsame Produktion ist Hans Thomallas „Kaspar Hauser“, die am Theater Freiburg ihre Uraufführung erfährt.

Aus der Arbeit mit dem Regisseur Tilman Knabe entstanden die Kostüme für Keisers "Fredegunda", Henzes "Die Bassariden", Enda Walshs Schauspiel "Penelope", sowie für Händels "Orlando" und Puccinis "Madame Butterfly" am Aalto-Theater Essen.

Mit Ludger Engels (Regie) erarbeitete sie zwischen 2005 und 2008 eine Tetralogie der vier Herrscherdramen von Mozart ( "Idomeneo", "Mitridate, Re di Ponto", "Lucio Silla" und "La clemenza di Tito") für das Theater Aachen und Freiburg.

In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Roland Schwab entstanden Massenets "Manon" und Poulencs "Gespräche der Karmelitinnen" für das Landestheater Linz, sowie Vivaldis "Farnace" und "Orlando“ (UA) von Peter Aderhold am Staatstheater Braunschweig.

Peter Carp, Intendant und Regisseur am Theater Oberhausen vertraute ihren Arbeiten in Dennis Kellys "Waisen", Tschechows "Drei Schwestern", Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" und Elfriede Jelineks "Winterreise", sowie in Roddy Doyles "Der Sparkommissar", nach Nikolaj Gogols "Der Revisor". Zuletzt erarbeitete sie die Kostüme für die Uraufführungen von Thomas Hürlimanns "Das Gartenhaus" und Frank Goosens "So viel Zeit". 2015 folgte Elfriede Jelineks "Die Schutzbefohlenen". Im September 2015 ist Frank Goosens "Raketenmänner" zur Uraufführung gekommen.